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EFT Klopftechnik – durch Klopfmassage negative Gefühle auflösen

Stress, Emotionen und negative Verhaltensmuster belasten Geist und Körper. Eine Möglichkeit der Behandlung ist die sogenannte Klopftherapie. Bei dieser wird eine spezielle Technik eingesetzt, die EFT genannt wird und bestimmte Meridianpunkte durch Klopfen stimuliert, um den Energiefluss im Körper wieder zu harmonisieren und negative Gefühle zu beseitigen. Mehr zur EFT Klopftechnik gibt es hier.

Was ist eine Klopftherapie?

Die Klopftherapie gehört zu den alternativmedizinischen Konzepten, die es ermöglichen, bestimmte Emotionen beim Menschen zu lösen, die ansonsten zu einer Belastung werden. Ursache sind häufig Stress, emotionale Schwankungen, Liebeskummer, Traurigkeit und Depressionen. Klopftherapien gibt es in der TFT-, PEP-, EFT oder MET-Methode.

Praktizierende gehen davon aus, dass durch den Körper des Menschen Lebensenergie fliesst, die über verschiedene Meridiane geleitet wird. Dort können Blockaden auftreten. Jeder Meridian ist mit einem Akupressurpunkt verbunden, der durch den Therapeuten stimuliert wird, wenn Beschwerden psychischer oder Schmerzen physischer Art vorliegen. Im psychischen und emotionalen Bereich sind das:

  • Probleme und Sorgen im Alltag
  • Stress
  • Ängste
  • innere Blockaden
  • Wut
  • Zweifel
  • Trauma
  • psychosomatische Symptome

Die Anwendung von Klopftherapie und Kopftechnik soll diese Beschwerden und Blockaden auflösen. Dein Körper wird wieder harmonisiert und Blockaden im Gehirn lösen sich. Du fühlst dich danach erholt und entspannt.

Was ist die EFT Klopftechnik?

Die EFT Klopftechnik gehört zu den wichtigsten Klopftherapien. Entwickelt wurde sie von Gary Craig. Die Abkürzung steht für „Emotional Freedom Techniques“ und bedient sich verschiedener Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der modernen Psychologie. Durch Klopfen wird eine sanfte Klopfakupressur aufgebaut, die hilft, belastende Gefühle zu beseitigen und diese durch Entspannung in angenehme Emotionen umzuwandeln. Gleichzeitig werden die Gefühle benannt. In der Regel wird die Technik durch einen Therapeuten durchgeführt.

Wie ist eine Klopfakupressur aufgebaut?

Die Klopfakupressur mit dem EFT-Konzept ist sanft und soll dein körpereigenes Energiesystem harmonisieren und aktivieren. Dabei geht es nicht nur darum, dass bestimmte Stellen beklopft werden, sondern auch darum, dass du die belastenden Emotionen und Gedanken während der Klopfakupressur laut aussprichst. Während die EFT Kopftechnik den Energiestrom zum Fliessen bringt und der Parasympathikus im Gehirn stimuliert wird, beruhigt sich das Nervensystem, sodass du belastende Gefühle stärker wahrnimmst und benennen kannst.

Wie löst die Klopftherapie negative Emotionen und Blockaden auf und wem hilft sie?

Während der Therapeut deinen Körper beklopft und dabei bestimmte Meridiane stimuliert, wird dein Energiesystem angeregt, was du durch ein Kribbeln oder durch aufkommende Gefühle bemerkst. An bestimmten Stellen nimmst du das stärker wahr, kannst ins Schwitzen geraten oder eine Gänsehaut bekommen. Das ist ein Zeichen für die Wirksamkeit: Die Energie fliesst wieder, Blockaden sind aufgelöst. Hilfreich ist die Klopftherapie für alle, die viel Stress haben und mit Ängsten und Selbstzweifel kämpfen. Oftmals sind Frauen davon etwas stärker betroffen als Männer. Über EFT lassen sich auch belastende Erlebnisse verarbeiten oder länger zurückliegende Ereignisse und deren unterbewusste Auswirkung auf Geist und Körper sichtbar machen.

Wie ist die EFT Klopftechnik entstanden?

Basis für alle Klopftechniken und Klopftherapien ist die TCM. In den 1980er Jahren machte der Akupunkteur Dr. Roger J. Callahan die Erfahrung, dass Meridiane nicht nur mit Akupunktur, sondern auch durch Beklopfen stimuliert werden können. Er entwickelte die Methode weiter und nannte sie TFT („Thought Field Therapy“). Einer seiner Schüler war Gary Graig, der die Methode dann als EFT vereinfachte.

Welche belastenden Gefühle lösen inneren Stress aus?

Nicht immer bist du dir der tatsächlichen emotionalen Belastungen bewusst oder kannst diese genau zuordnen. Wenn du häufiger Erlebnisse negativer Art hast oder deine eigene Leistung für gering erachtest, ist oft dein Selbstwertgefühl angeknackst. Bei der EFT Klopftechnik kommen diese Emotionen durch gleichzeitige Entspannung hoch. Sie umfassen häufig:

  • Schwächegefühle
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Enttäuschungen
  • Belastungen
  • allgemeine negative Gedanken

Die EFT Klopftechnik ermöglicht nicht nur auf mentaler Ebene Abhilfe, sondern bezieht auch das Unterbewusstsein mit ein. Das betrifft die Emotionen, die du mit dir herumschleppst und gar nicht konkret wahrnimmst. Du kannst dich etwa grundlos geängstigt oder wütend fühlen. Erst, wenn du die eigentliche Ursache herausfindest, kannst du das Problem lösen. EFT ermöglicht eine ganzheitliche Transformation solcher Gefühle und verborgenen Traumata.

Wie funktioniert die EFT Klopftechnik?

Die EFT Klopftechnik lässt sich im Gesicht, an Händen, Fingern und Füssen, an Brust, Rippen und Bauch anwenden. Stress und negative Gefühle sollen dadurch abgebaut werden. Das Klopfen ist in verschiedener Reihenfolge der zu stimulierenden Meridiane möglich. Bei bestimmten Problemen kann es auch vorkommen, dass der Therapeut einige Akupressurpunkte auslässt oder länger behandelt. Wichtig ist das Klopfen und Energieaktivieren selbst.

Meistens beginnt die Behandlung auf dem Handrücken, um dann auf den Scheitelansatz, zwischen den Brauen bis zur Schläfe und den Augen weitergeführt zu werden. Sie geht über das Jochbein zur Nase und Mund bis zum Kinn, dann über das Schlüsselbein zum Oberkörper über.

Der Therapeut klopft mit den Fingerspitzen oder mit der Handfläche. Es geht weniger um eine Kraftausübung als darum, über ein sanftes Klopfen und Streichen die Energie anzuregen. Für dich soll die Akupressur angenehm und entspannend sein. Stress kann beispielsweise innerhalb nur einer Sitzung abgebaut werden. Negative und belastende Emotionen, die tiefer liegen, benötigen mehrere Behandlungen.

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