Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Zurück zur Artikelübersicht

Nach Feng-Shui einrichten: Wichtige Wohlfühl-Tipps und Ideen für das eigene Zuhause

Sich in den eigenen vier Wänden rundum wohlfühlen – das wünschen sich die meisten Menschen. Mit Feng-Shui bringst du mit einfachen Mitteln Harmonie, Geborgenheit und Wohlbefinden in dein Zuhause. Wofür der Einrichtungsstil, der aus der chinesischen Kultur kommt, steht und wie du ihn selbst in deiner wohnlichen Umgebung umsetzt, erklären wir dir mit wichtigen Wohlfühl-Tipps und kreativen Ideen zu Gestaltung, Nutzung und Einrichtung deiner Wohnung. Wir verraten dir zudem, was es mit dem optimalen Feng-Shui „Lageplan“ und den fünf Elementen auf sich hat.

1. Die Lehre nach Feng-Shui kennenlernen

„Wind“ und „Wasser“ – so lautet die wörtliche Übersetzung der zwei chinesischen Wörter Feng und Shui. Ihre Zusammensetzung bezeichnet die Lehre, die darauf abzielt, die unsichtbare Lebensenergie Chi aufrecht zu erhalten. Als Einrichtungsstil, der das Lebensumfeld positiv beeinflussen soll, hat Feng-Shui auch in der westlichen Welt erfolgreich Einzug gehalten. Ziel ist es, das Chi durch sämtliche Wohnräume fliessen zu lassen und so das eigene Wohlbefinden zu steigern. Richtest du dein Zuhause nach Feng-Shui ein, soll dir dies Gefühle von Geborgenheit und Schutz vermitteln und insgesamt die Wohnatmosphäre und die Harmonie im Haus verbessern.

2. Die ideale Raumaufteilung nach dem Bagua nutzen

Wenn du dein gesamtes Zuhause nach Feng-Shui einrichten möchtest, kannst du den „Bagua“ als eine Art Grundriss oder Lageplan nutzen. Dieser gibt die ideale Anordnung und Nutzung der einzelnen Räume, die in Zonen unterteilt sind, vor. Um den zentralen Bereich Tai-Chi gruppieren sich die folgenden acht Lebensbereiche:

  • Karriere
  • Hilfreiche Freunde
  • Kinder und Kreativität
  • Partnerschaft
  • Ruhm und Anerkennung
  • Reichtum
  • Familie und Gesundheit
  • Wissen

Der Eingang des Hauses befindet sich im Idealfall an der Zone Karriere, Wissen oder hilfreiche Freunde. Die jeweiligen Räume sollten mit passenden Farben und Materialien der jeweiligen Zone entsprechend gestaltet werden.

3. Das Zuhause den fünf Elementen im Feng-Shui zuordnen

Eine wichtige Basis des Feng-Shui sind die fünf Elemente Holz, Feuer, Wasser, Erde und Metall, die zudem den einzelnen Zonen zugeordnet werden können. Um ein positives Raumklima zu erzeugen, gibt die Lehre des Feng-Shui vor, die Raumfarben, Möbel, Deko und Accessoires auf diese Elemente abzustimmen und möglichst ausgewogen in den einzelnen Räumen zu verteilen. Folgende Symbolik haben die Elemente:

  • Holz: Dieses Element steht für Reichtum und Familie. Zur Stärkung des Elements werden grüne Farben eingesetzt. Auch Pflanzen und Holz- und Korbmöbel unterstreichen das Holz-Element.
  • Feuer: Ruhm und Leidenschaft stehen für das Element Feuer. Umgesetzt wird es mit kantigen und spitzen Möbeln sowie Lichtspendern, wie Kaminen und Kerzen. Die Farben Rot und Orange symbolisieren das Feuer-Element.
  • Wasser: Signalisiert wird dieses Element durch Gegenstände aus Glas. Das können beispielsweise Wasserspiele, Aquarien und Zimmerblumen sein. Passende Farben sind Blau, Lila und Schwarz. Symbolisch steht Wasser für Reichtum und Karriere und damit für fliessende Energie.
  • Erde: Partnerschaft und Wissen werden durch das Element Erde vermittelt. In der Einrichtung findet es sich in mit Leinen bespannten Möbeln sowie Accessoires aus Ton oder Keramik wieder. Erdfarbene und gelbe Farbtöne passen dabei zum Erde-Element genauso wie rechteckige und flache Formen.
  • Metall: Für Kreativität, Freundschaft sowie für den materiellen Erfolg steht das Element Metall. Es findet sich in matten und glänzenden Metallgegenständen sowie in Kristall und Glas wieder. Passende Farben sind Gold, Silber und Weiss. Die Formen dieses Elements sind rundlich.

4. Die Mitte betonen – das Wohnzimmer nach Feng-Shui einrichten

Als wichtiger und zentraler Raum einer Wohnung, der als Ort der Zusammenkunft gilt, solltest du dem Wohnzimmer besondere Aufmerksamkeit widmen. Als Zentrum des Raumes, das Kraft und Ruhe vermittelt, sollte die Mitte des Wohnzimmers immer frei gelassen und nur punktuell betont werden, zum Beispiel mit runden Teppichen oder einer grossen Lampe. Sämtliche Möbel gilt es dann an den Wänden anzuordnen. Dies soll Schutz und Geborgenheit symbolisieren. Die passenden Farben für das Wohnzimmer sind helle, pastellige und erdige Töne, da sie heimelige Gemütlichkeit vermitteln. Farbliche Blickfänge kannst du mit lilafarbigen und grünen Dekoartikeln und Accessoires setzen. Einzelne Lichtakzente und indirekte Beleuchtung komplettieren die Einrichtung nach Feng-Shui genauso wie Zimmerpflanzen und Spiegel.

5. Geborgenheit schaffen – das Schlafzimmer nach Feng-Shui gestalten

Die meisten Menschen verbringen einen Grossteil ihrer Zeit im Schlafzimmer. In diesem Raum kommen sie zur Ruhe und tanken Kraft. Umso wichtiger ist es, dass du dich darin wohl und geborgen fühlst. Nach der Lehre des Feng-Shui wird dem Standort des Bettes dabei eine grosse Rolle zugeschrieben. Es sollte immer an einer Wand und nicht direkt unter einem Fenster stehen. Sowohl das Fenster aber auch die Tür solltest du von deiner Position im Bett direkt im Blickfeld haben. Vermeide unnötige Accessoires im Schlafzimmer und setze auf geschlossene Schränke und Regale. Spiegel sowie Elektrogeräte gehören auf keinen Fall ins Schlafzimmer. Braune, sandige und helle blaugraue Farbtöne passen gut in den Raum. Die Möbel sind im besten Fall aus Holz oder Natursteinen.

6. Volle Konzentration – Tipps für die Einrichtung des Arbeitszimmers

Wer zuhause arbeitet, kann den Luxus geniessen, sich sein Arbeitszimmer nach Feng-Shui einzurichten. Für eine harmonische und angenehme Arbeitsatmosphäre ist vor allem die Position des Schreibtisches ausschlaggebend. Im besten Fall arbeitest du mit einer Wand im Rücken und einem weiten Blick in den Raum. Die Tür solltest du immer im Blick haben. Ein seitlicher Lichteinfall schafft ebenfalls beste Voraussetzungen, da das Tageslicht so am besten ausgenutzt werden kann. Verzichte lieber auf eine grossflächige Deckenbeleuchtung und setze vielmehr auf einzelne Lichtakzente. Geschlossene Schränke und Regale sorgen für Ordnung. Setze anstelle von Büchern und Ordnern lieber farbliche Akzente mit Pflanzen und Bildern.

7. Wohlfühl-Einrichtungstipps nach Feng-Shui

Zusätzlich gibt es einige grundlegende Regeln, mit denen du jeden Raum nach Feng-Shui gestalten kannst:

  • Lasse tagsüber möglichst viel Licht in die Räume. Ziehe die Vorhänge auf und setze Lichtinseln ein.
  • Pflanzen sind in Räumen wichtig. Wenn du sie auf die Fensterbank stellst, geht kein Chi verloren.
  • Aufgeräumte Räume schaffen nach Feng-Shui eine Wohlfühlatmosphäre. Geschlossene Schränke und Regale sorgen dabei für mehr wohnliche Ruhe als offene.
  • Passe die Dekoration der Jahreszeit an.
  • Mit einem Spiegel erzeugst du in einem Raum Weite.

Das könnte dich auch interessieren

Laserakupunktur – moderne Variante der traditionellen Heilmethode

Die klassische Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, auch als TCM abgekürzt, hat sich im Laufe der letzten 2.500 Jahre auf der ganzen Welt etabliert. Heutzutage finden sich immer häufiger Weiterentwicklungen der herkömmlichen Nadeltherapie, zu denen auch die Laserakupunktur gehört. Durch präzise Laserstrahlen ermöglicht dieses Verfahren eine genaue Stimulation der Akupunkturpunkte. Diese Behandlung der chinesischen Heilkunst kombiniert die Wirkungsweisen der Akupunktur und der Photobiomodulation und entwickelt so eine einzigartige Therapiemethode.

Tibetische Medizin: Naturheilkunde aus dem Himalaya

Heilkundliches Wissen aus dem indischen Ayurveda, Erfahrungen von Schamanen aus dem Hochland des Himalayas: Die tibetische Medizin mit ihren Wurzeln auf dem Dach der Welt hilft auch in der Schweiz vielen Menschen. Was hat es mit der Heilkunde der Elemente auf sich, bei welchen Krankheiten kann sie die Heilung fördern und welche Therapeuten bieten diese Heilmethoden an? Wir schauen uns die häufigsten Fragen rund um die traditionsreiche Heilkunst einmal näher an.

Akupressurpunkte – grosse Wirkung durch Druck und Massage

Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM genannt, verliert auch in der modernen Zeit nicht an Wirksamkeit und Anwendung. Sie gehört zu den Naturheilverfahren, die mit natürlichen Mitteln versuchen, Krankheiten und Beschwerden zu heilen. Gleichzeitig sorgt sie für den Abbau von Stress und ermöglicht so Entspannung. Die Betrachtungsweise innerhalb der TCM ist grundsätzlich anders als in der Schulmedizin: Sie geht davon aus, dass im Körper Lebensenergie fliesst und diese sich über Meridiane und Akupressurpunkte beeinflusst lässt. Das fördere die Gesundheit und den Heilungserfolg. Wissenswertes über die Akupressurpunkte erfährst du hier.

TCM-Ernährungsberatung: Mit Genuss zu mehr Wohlbefinden

Die bewusste Ernährung nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt im Trend. Vorrangiges Ziel der Ernährungsphilosophie ist es, den Körper in ein Gleichgewicht zu bringen oder das bestehende Gleichgewicht zu erhalten. Dieser Ansatz steigert das Wohlbefinden und führt zu mehr Energie, Ausgeglichenheit und Lebenskraft. Zudem helfen die Praktiken und Techniken aus der TCM-Ernährungslehre auch dabei, Heilungsprozesse im Körper zu unterstützen und zu beschleunigen. Doch wie funktioniert eine Ernährung nach TCM, welche Vorteile hat eine TCM-Ernährungsberatung und was gilt es bei der Diätetik zu beachten?

Phytotherapie: Grundlagen der Pflanzenheilkunde und ihre Wirksamkeit

Die Phytotherapie oder auch Pflanzenheilkunde ist in allen Kulturkreisen bekannt und wird schon seit vielen Jahrtausenden praktiziert. Sie ist ein bewährtes Behandlungsverfahren in der Naturheilkunde. In der Schulmedizin kommen Phytopharmaka immer häufiger als Alternativen zu Arzneimitteln zum Einsatz. Doch worauf beruht die Wirksamkeit pflanzlicher Heilmittel, welche Krankheiten lassen sich damit therapieren und wo liegen die Grenzen? Die Grundlagen und alles Wissenswerte zum Thema Phytotherapie erfährst du hier.

Physikalische Therapien: Schmerzen und Krankheiten durch äussere Reize behandeln

Die Physikalische Therapie hat in der Medizin eine lange Tradition. Sie umfasst ein weites Feld unterschiedlicher Behandlungsformen und Anwendungen. Zur Behandlung von Schmerzen und diverser Krankheiten haben sich diese Therapieansätze schon lange bewährt und gelten häufig als sehr effektiv. Im Mittelpunkt stehen dabei stets äussere Reize und ihre Wirkung auf den Körper. Welche Behandlungsmethoden zu den Physikalischen Therapien zählen, wie sie funktionieren, für wen und wann sie geeignet sind und Antworten auf viele weitere Fragen zum Thema haben wir hier für dich zusammengestellt.