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Paracelsus Schulen – vielschichtige Ausbildung auf hohem Niveau

Die beste Ausbildung erhalten Menschen, die an der Naturheilkunde interessiert sind, an Paracelsus Schulen, die es in Zürich und in anderen Kantonen in der Schweiz gibt. Möglich ist hier eine Aus- und Weiterbildung zum Heilpraktiker, Osteopathen, Psychotherapeuten und Psychologischen Berater, zum Wellnesstrainer und Ernährungsberater. Das ist als Tages- oder Wochenstudium und als Teilausbildung oder Vollstudium empfehlenswert. Alles Wissenswerte über die Paracelsus Schulen in der Schweiz haben wir hier zusammengestellt.

Wer war Paracelsus?

Paracelsus prägte den Satz, dass die Dosis das Gift macht. Er war ein Schweizer Arzt, der in der Alchemie und Naturphilosophie bewandert war. Paracelsus lebte im 16. Jahrhundert und stellte den damaligen medizinischen Methoden die Naturheilkunde und ganzheitliche Medizin gegenüber. Für heutige moderne Ansätze war er der Wegbereiter, während er auch zu seiner Zeit bereits legendäre Heilerfolge verbuchen konnte. Von Paracelsus gibt es Bücher mit philosophischen, astrologischen und theologischen Inhalten, die richtungsweisend waren. Bis zu seinem Tod war er als Wundarzt und Wanderarzt in ganz Europa unterwegs und kritisierte die damalige Medizin und Behandlungsweise. Besonders seine Methode, die Patienten mit Gift zu behandeln, war verpönt, woraus sich dann der genannte Satz ergab. In heutigen Naturheilverfahren hat sich seine Methode bewährt, darunter in der Homöopathie.

Was sind Paracelsus Schulen?

Nach Paracelsus sind nicht nur Schulen, sondern auch zahlreiche Kliniken und Krankenhäuser benannt. Für Ärzte ist die Paracelsus-Medaille eine der höchsten Auszeichnungen. Paracelsus Schulen setzen die Massstäbe für eine gute Ausbildung im Heilpraktikerbereich und in der freien Psychotherapie. Die Schulen sind zertifiziert und werden auch staatlich gefördert. Gelehrt werden Methoden der

  • traditionellen europäischen und traditionellen chinesischen Naturheilkunde
  • Homöopathie
  • Ayurveda
  • Craniosacral Therapie

sowie spezialisierte Gebiete für Beauty, Wellness und gesundheitliche Prävention. Auch eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist möglich. Eine der grösseren und bekannteren Paracelsus Schulen findest du in Zürich. Die Ausbildung vereint immer Theorie und Praxis.

Wie erfolgt die Ausbildung zum Heilpraktiker und Therapeuten?

Je nachdem, für welches Fachgebiet du dich interessierst, bieten Paracelsus Schulen eine umfassende Ausbildung mit einem Studium in den Bereichen Naturheilkunde, Psychologie und freie Therapieberufe. In der Schweiz wurde die Schule in Zürich als eine der ersten dieser Art 1978 gegründet und ist bis heute der wichtigste Anlaufpunkt mit breitem fachlichem Angebot. Du erhältst ein Basis- und Spezialwissen zu relativ günstigen Studiengebühren. Dazu arbeiten die Schweizer Paracelsus Schulen mit anderen europäischen Instituten, darunter in Deutschland zusammen. Über 11.000 naturheilkundliche Lehrgänge sorgen für das Studium auf hohem Niveau. Dabei ist die Betreuung durch Lehrkräfte persönlich und die Klassengrösse überschaubar. Du kannst Kurse als Tages-, Abend- und Wochenstudium belegen oder Intensiv-Seminare besuchen. Beliebt sind Seminare für

  • Reiki
  • geistiges und energetisches Heilen
  • Kinesiologie
  • Shiatsu
  • TCM
  • Bachblüten-Therapie
  • ganzheitliche Ernährungsplanung
  • Meditation, Atemform und Körperarbeit

Auch schulmedizinische Grundlagen werden gelehrt.

Wie wichtig ist die Naturheilkunde in der Medizin?

Der naturheilkundliche Ansatz ermöglicht einen Heilungsprozess nach ganzheitlichen Methoden und unter Verwendung pflanzlicher oder mineralischer Arzneimittel, also ohne chemische Substanzen. Das Naturheilverfahren steht als gute Alternative oder Ergänzung der Schulmedizin zu Seite. Zu deinen Aufgaben als Heilpraktiker gehört nicht nur die Beratung und Behandlung von Symptomen und Erkrankungen, sondern auch die Prävention und Vorsorge, die Förderung der Gesundheit und die Steigerung des Wohlbefindens durch Massagen.

Wie werden Krankheiten durch Naturheilverfahren behandelt?

Naturheilverfahren gibt es in grosser Auswahl. Mittels bestimmter Methoden ist eine Therapie oftmals sanft und schmerzlos. Die Behandlung basiert auf den Gesetzen der Natur, nutzt spirituelle Ebenen und Massagetechniken. Die Basis vieler Naturheilverfahren ist die Traditionelle Chinesische Medizin, die auch auf Paracelsus Schulen gelehrt wird. Naturheilkunde betrifft aber auch die Tierwelt, die Ernährungsberatung, Wellness, Yoga, die Sportmedizin, Schmerztherapie, Suchtberatung oder Steinheilkunde. Die Grundannahme: Nie kann der Körper allein auf seine Beschwerden hin behandelt werden. Auslöser sind oft emotionale und seelische Probleme, die die Schulmedizin in ihrer Diagnose nicht berücksichtigt. So ist Neurodermitis durch schulmedizinische Methoden selten heilbar, während sie durch Homöopathie oder Akupunktur oft verschwindet. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo die Alternativmedizin auch dort helfen kann, wo die Schulmedizin versagt. Gleiches gilt für eine Kombination beider Methoden. Als Ergänzung können Naturheilmethoden Grosses bewirken, während der Körper gleichzeitig nicht zu stark belastet wird. Auch viele Nebenwirkungen können durch Alternativmedizin verhindert werden.

Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es auf Paracelsus Schulen in der Schweiz?

Eine Fachfortbildung ist dir an Paracelsus Schulen möglich, wenn du dich spezialisieren möchtest. Die Ausbildungsangebote sind abwechslungsreich und die Absolventen verfügen danach über ein umfangreiches Wissen, um sowohl in Kliniken und Praxen unterzukommen oder auf selbstständiger Basis zu arbeiten. Eine Weiterbildung betrifft Bereiche wie Osteopathie, Psychologie oder Tierheilkunde. Du kannst dich dabei auch in mehreren Bereichen qualifizieren und deinen Methodenkoffer erweitern. Die Fachfortbildung beinhaltet Bereiche wie die Chiropraktik, Entspannungstherapie oder Bioresonanztherapie, die Gestalt- und Kreativtherapie, viele speziellere Massagetechniken und die Homöopathie. Du kannst dich ebenso zum Tier- oder Kinderheilpraktiker, zum Hypnosetherapeuten, Verhaltensberater oder Reiki-Spezialisten ausbilden lassen oder ein Burnout-Berater werden. Krankheiten sind auf vielen Wegen heilbar. Du lernst, welche Begabung du hast und wie du diese nutzen kannst, um Menschen zu helfen.

Was ist die Kreativtherapie?

Eine Fachrichtung vieler Paracelsus Schulen ist die Kreativtherapie. Diese umfasst:

  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Musiktherapie
  • Bewegungs- und Körpertherapie
  • Tanztherapie
  • Theatertherapie

Bei der Kreativtherapie geht es darum, mit kreativen Medien und künstlerischer Entfaltung bestimmte Empfindungen und Wünsche auszudrücken und so Beschwerden zu behandeln. Besonders Tanz, Musik, Kunst und Rollenspiele sollen eine Verbesserung der Symptome bewirken, insbesondere bei psychischen Störungen, Ängsten und Depressionen. Dabei bleibt die künstlerische Entfaltung Teil der psychotherapeutischen Behandlung, die du auf der Paracelsus Schule erlernst oder vertiefst. Psychisch und psychosomatisch erkrankte Menschen finden so durch das kreative Tun Möglichkeiten, das tiefersitzende Problem in Worte oder in einen künstlerischen Ausdruck zu fassen. Auch können emotionale und seelische Belastungen überwunden werden, da Kunst eine Art Ventil ist, um innere Blockaden zu lösen und den Schmerz hinauszubefördern. Daher ist die Bewegungs- oder Gestaltungstherapie von der Ergotherapie abgegrenzt. Sie hat den Sinn, intrapsychische und konfliktbehaftete Prozesse zu verstehen und aufzulösen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielseitig in Bildern, Skulpturen oder Schriftstücken möglich. Dabei werden auch die Ich-Funktion und das Selbstwertgefühl gefördert. Über Musik und Tanz wiederum gelangen Patienten zu einem besseren Körperempfinden. Auch lernen sie, sich selbst zu akzeptieren und sich durch Bewegung von inneren Anspannungen zu befreien.