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Bittertropfen: Wirkungsweise, Anwendungsgebiete und Tipps für die Einnahme

Bittertropfen: Wirkungsweise, Anwendungsgebiete und Tipps für die Einnahme

Mit Bittertropfen kannst du auf einfache Weise einen Beitrag zu deiner Gesundheit und zu deinem Wohlbefinden leisten. Bittertropfen enthalten Bitterstoffe, die vielfältige Wirkungen auf den Körper haben – beispielsweise auf den Stoffwechsel und die Verdauung. Wenn du genau wissen möchtest, was es mit Bittertropfen auf sich hat, bei welchen Beschwerden sie dir helfen können und wie du sie richtig anwendest, findest du nachfolgend viele nützliche Informationen.

Was sind Bitterstoffe und warum sind sie für die Naturheilkunde so wichtig?

Bitterstoffe nehmen in der Natur einen wichtigen Stellenwert ein: Es handelt sich um Gifte, mit deren Hilfe Pflanzen sich vor Fressfeinden schützen. Für den Menschen sind die meisten Bitterstoffe hingegen ausgesprochen gesund. Bittertropfen, auch Kräuterbitter genannt, enthalten eine Kombination von Bitterstoffen aus verschiedenen Pflanzen und Kräutern, zum Beispiel aus:

  • Löwenzahn
  • Ingwer
  • Kümmel
  • Kardamom
  • Koriander

Die Bitterstoffe sind meist in Alkohol gelöst, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten.

Welche Wirkungen haben Bittertropfen auf den Körper?

In der traditionellen chinesischen Medizin und auch in der europäischen Naturheilkunde gelten Bittertropfen als Elixier für Kraft und Gesundheit. Sie können sich positiv auf den gesamten Stoffwechsel und die Gesundheit von Magen und Darm auswirken und auf diese Weise auch das emotionale Wohlbefinden stärken. So gelten Bitterstoffe als:

  • verdauungsfördernd
  • stärkend
  • beruhigend
  • aufheiternd

Mithilfe von Bittertropfen kannst du also eine allgemeine Stärkung von Körper und Geist erzielen. Ausserdem können Bitterstoffe den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen, die geistige Fitness verbessern und einer Übersäuerung entgegenwirken.

Wie beeinflussen Bittertropfen die Verdauung?

Die Wirkprozesse, die durch Bitterstoffe in Gang gesetzt werden, beginnen direkt im Mund: Über die Sinneszellen in der Mundhöhle regen Bitterstoffe die Sekretion von Magen- und Gallensaft an und aktivieren die Bauchspeicheldrüse. Da der bittere Geschmack sich zunächst im Mund entfalten muss, nimmst du Bitterstoffe also besser nicht in Form von Kapseln oder Tabletten ein, sondern als Tropfen, die du dir auf die Zunge träufelst. Auf diese Weise kannst du die Verdauungsprozesse in deinem Körper unterstützen und die Funktionsweise von Magen und Leber verbessern. Bitterstoffe stabilisieren zudem die Darmflora und halten die Schleimhäute des Verdauungstraktes beweglich. Sie gelten daher auch bei Blähungen, Verstopfungen und Durchfall als bewährtes Hausmittel.

Wie helfen Bitterstoffe mir beim Abnehmen?

Bittertropfen sind ein guter Begleiter für jede Diät. Der bittere Geschmack zügelt den Appetit auf Süsses, sodass du jede Menge Kalorien einsparen kannst. Insbesondere dann, wenn du häufig unter Heisshungerattacken leidest und dann zu Schokolade, Keksen und Co. greifst, triffst du mit Bittertropfen also die richtige Wahl. Darüber hinaus regen die Inhaltsstoffe der Bittertropfen den Stoffwechsel an und fungieren als natürlicher Fatburner, was das Abnehmen ebenfalls unterstützen kann. Zwar kannst du Bitterstoffe auch über die Nahrung aufnehmen, der Gehalt an Bitterstoffen in Lebensmitteln reicht jedoch nicht aus, um eine spürbare Wirkung zu erzielen. Im Übrigen können Bittertropfen auch appetitanregend sein – dies gilt allerdings nur dann, wenn krankheitsbedingter Appetitmangel besteht. Übermässige Hungergefühle werden durch Bitterstoffe hingegen nach unten reguliert.

Wie wirken Bitterstoffe auf die Haut?

Neueste Studien haben gezeigt, dass auch die Haut Rezeptoren für Bitterstoffe besitzt. Sie sorgen dafür, dass Kalzium in die Hautzellen einströmt und die Haut vermehrt Proteine und Lipide bildet. Bittertropfen eignen sich daher gut zur Ergänzung der täglichen Hautpflege – insbesondere dann, wenn du unter trockener Haut oder unter Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte leidest. Auch innerlich eingenommen können Bittertropfen die Hautgesundheit fördern, indem sie den Hautstoffwechsel ankurbeln und natürliche Regenerationsprozesse in der Haut unterstützen.

Welche Lebensmittel enthalten besonders viele Bitterstoffe?

Bitterstoffe sind vor allem in Salaten, Kräutern und Wurzeln enthalten. Beispielsweise kannst du mit folgenden Lebensmitteln deine Ernährung sinnvoll ergänzen und einen Beitrag zu deiner Gesundheit leisten.

  • Artischocke
  • Brokkoli
  • Chicorée
  • Ingwer
  • Pfefferminze
  • Rosenkohl
  • Rucola

Allerdings wurden die Bitterstoffe aus vielen Gemüse- und Salatsorten systematisch herausgezüchtet, um geschmackliche Verbesserungen zu erzielen. Produkte mit ursprünglichem Geschmack findest du am ehesten beim Bio-Bauern. Zusätzlich kannst du deinen täglichen Speiseplan mit Bittertropfen ergänzen, um die Gesundheit von Magen und Darm zu fördern.

Worauf muss ich bei der Anwendung von Bittertropfen achten?

Die allgemeine Empfehlung lautet, vor jeder Mahlzeit 25 Bittertropfen einzunehmen. Du kannst auch mit fünf bis zehn Tropfen beginnen und dich dann langsam an die Menge herantasten, die dir bekommt und deinem Körper gut tut. Möchtest du abnehmen, kannst du Bittertropfen bei einer sich anbahnenden Heisshungerattacke direkt auf die Zunge tropfen. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürfig, da die Reizschwelle bei den meisten Menschen inzwischen sehr gering ist. Frauen reagieren dabei im Allgemeinen empfindlicher auf den bitteren Geschmack als Männer. Die beste Wirkung erzielst du zwar, wenn du die Tropfen direkt auf die Zunge gibst – sollte der Geschmack für dich zu bitter sein, kannst du die Tropfen alternativ in einer kleinen Menge Wasser auflösen und die Mixtur mit einem Teelöffel einnehmen.

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