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Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war kolloidales Silber das Mittel der Wahl in der Medizin, um Infektionen zu bekämpfen. Auch die asiatische Medizin, speziell die TCM, kennt die Anwendung von Kolloiden, von Metalllösungen in Wasser. Doch im vergangenen Jahrhundert wurde das Infektionsbekämpfungsmittel von Antibiotika und anderen Medikamenten abgelöst, wenn auch die traditionelle TCM weiter auf Kolloide setzt. Das auch als Silberwasser oder Hunzawasser verkaufte Wasser, in dem Silberpartikel gelöst sind, findet heute innerlich wie äusserlich Anwendung. Ultrafeine Partikel von mehr als 99-prozentigem Silber, die sogenannten Nanosilber-Partikel, entfalten ihre Wirksamkeit auf der Haut oder auch bei innerer Anwendung.
Es gibt drei verschiedene Verfahren, mit denen kolloidales Silber hergestellt wird:
Sowohl für innere Krankheiten als auch für solche der Haut wird kolloidales Silber angeboten. Genau wie Vitamine und Mineralien, wird das Silberwasser zuweilen als Stärkung des Immunsystems angepriesen. Die Medizin kann allerdings keine positive Wirkung beim Einsatz von Immunkrankheiten oder bei der inneren Bekämpfung von Viren, Bakterien und Pilzen nachweisen. Der Körper braucht diese Partikel tatsächlich nicht. Silber hat allerdings eine antibakterielle Wirkung: Aus diesem Grund gibt es Präparate zur äusserlichen Anwendung, etwa als Cremes und Pflegeprodukte. In der Homöopathie und Naturheilkunde wird kolloidales Silber für verschiedene Krankheitsbilder und Beschwerden empfohlen, auch wenn der rein schulmedizinische Beweis für die Wirksamkeit noch aussteht. Hier die häufigsten Anwendungsgebiete im Überblick:
Bei der innerlichen Anwendung soll das Silber ähnlich wie Vitamine das Immunsystem stärken und so ganzheitlich zur Gesundung beitragen.
Kolloidales Silber wird idealerweise bei Raumtemperatur aufbewahrt und sollte dunkel stehen. Das gilt auch für Produkte wie Cremes, Shampoos, Tinkturen und Tropfen, die im Handel angeboten werden. Kolloidales Silber selbst hat keinerlei organische Substanzen und kann deshalb eigentlich nicht schlecht werden. Das Produkt ist also im Grunde unbegrenzt haltbar, ein Mindesthaltbarkeitsdatum muss nur wegen der rechtlichen Vorgaben angegeben werden. Bei kosmetischen Zusatzstoffen kann es natürlich sein, dass diese verderben. In diesem Fall ist es ratsam, sich an dem angegebenen Verfallsdatum zu orientieren.
Gerade bei der inneren Anwendung ist Silberwasser nicht ungefährlich und sollte keinesfalls dauerhaft angewendet werden. So kann es einerseits zu einer langfristigen Einlagerung des Silbers im Körper kommen. Neurologische Beeinträchtigungen können die Folge sein. Ausserdem kann eine sogenannte Argyrie auftreten: Die Haut verfärbt sich dann blau-schwarz. Dieser Effekt ist dauerhaft und kann nicht rückgängig gemacht werden. Bei Ablagerungen in den Organen wurden bereits zentralnervöse Erkrankungen beobachtet: Geschmacks- und Gangstörungen, Schwindel und Krampfanfälle können hier auftreten. Als Wechselwirkung mit Antibiotika oder Medikamenten wie Thyroxin können diese möglicherweise nur noch vermindert aufgenommen werden. Auch bei einer Allergie ist höchste Vorsicht geboten: Hier solltest du auf jeden Fall vor der Anwendung von kosmetischen Produkten, Pflastern und Ähnlichem deinen Arzt befragen. Von der inneren Anwendung wird grundsätzlich ganz abgeraten.
Silberwasser wird in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten. Hier reichen die verfügbaren Werte von 10 PPM bis etwa 50 PPM. Das Kürzel PPM beschreibt die Menge des Wirkstoffes in der Lösung und bedeutet „parts per million“. Ob und inwieweit eine höhere Konzentration der enthaltenen Nanoteilchen eine grössere Wirksamkeit zur Folge hat, ist nach wie vor heiss diskutiert und umstritten.
In der Schweiz ist kolloidales Silber nicht als Arzneimittel zugelassen, auch als Lebensmittel darf es nicht verkauft werden. Darum bieten Hersteller ihre Silberwasser meist als technisches oder kosmetisches Produkt an. Ob und wie das Mittel eingenommen werden sollte, ist höchst umstritten. Daher empfiehlt es sich, das Produkt nur zur äusserlichen Anwendung zu benutzen, etwa um eine eventuelle antibakterielle Wirkung auszunutzen. Bei Produkten, die mit kolloidalem Silber angereichert sind, etwa bei Kosmetika, empfiehlt es sich, bezüglich der Anwendung einen Mediziner oder Apotheker zu befragen. Du solltest die genannten Produkte auch ausschliesslich in der Apotheke kaufen. Hier bekommst du fachliche Beratung auch bezüglich der Risiken und Nebenwirkungen sowie der korrekten Anwendung.
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Rooibostee, in der Fachsprache Aspalathus linearis genannt, ist beliebt: Die Teesorte gilt als aromatisch, ist von Natur aus etwas süss im Geschmack und wunderbar mit einem Schuss Milch kombinierbar. Eine Besonderheit des Tees liegt in der regionalen Einzigartigkeit und Herkunft, denn die echte Rotbuschpflanze existiert lediglich in Südafrika. Bei der Buschpflanze handelt es sich jedoch nicht um eine klassische Teepflanze, sondern um eine zu den Hülsenfrüchten zählende Pflanzenart. Wie Rooibostee sich auf den Körper auswirkt und was er für deine Gesundheit tut, erfährst du hier.
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Der Tierheilpraktiker bietet neben dem Tierarzt eine weitere Anlaufstelle, wenn es um die Gesundheit von Haus- oder Nutztieren geht. Anders als die klassische medizinische Therapie, setzt die alternative Tiermedizin auf eine ganzheitliche Behandlung. Bei der homöopathischen Tierheilkunde kommen naturheilkundliche Methoden und Therapiearten zum Einsatz. Das Gebiet unterteilt sich in Fachbereiche, die von der Tierpsychologie über Allergologie bis hin zur Osteopathie reichen. Doch worauf solltest du bei der Wahl der Tierpraxis achten und was gibt es sonst noch zu wissen? Unsere FAQ klärt das Wichtigste für dich.