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EMR Therapeut – optimaler Qualitätsnachweis für die eigene Praxis

EMR Therapeut – optimaler Qualitätsnachweis für die eigene Praxis

Wenn es um Erkrankungen geht, ist für viele Patienten die Entscheidung nicht einfach, ob sie sich schulmedizinisch oder naturheilkundlich behandeln lassen sollen. Sie müssen daher abschätzen, ob sie mehr Vertrauen in die eine oder die andere medizinische Behandlungsform haben. Die Tendenz geht dabei immer mehr zu den schonenden Naturheilmethoden. Die therapeutische Professionalität ist hier für die Öffentlichkeit durch die Registrierung im Erfahrungsmedizinischen Register und durch das zugehörige Qualitätslabel transparent festgehalten. Das Label wird nach Prüfung jährlich neu vergeben.

Was ist ein EMR Therapeut mit Qualitätslabel?

Für Schweizer ist die Suche nach einem guten alternativmedizinischen Therapeuten etwas einfacher als in anderen Ländern. Treten gesundheitliche Probleme auf, ist der Therapeut oft die erste Anlaufstelle, da gesetzlich festgelegt ist, dass in der Schweiz jeder selbst entscheiden darf, auf welche Behandlung er zurückgreifen möchte. Das betrifft besonders die Bereiche der Naturheilkunde und der erfahrungsmedizinischen Behandlungsmethoden. Dazu gehören Akupunktur oder Homöopathie, Ayurveda und ähnliche Therapien. Das hohe Interesse an einer Ausbildung und die Vielzahl an Schulen, Kliniken, Praxen und Methoden unterscheiden sich auch in der Qualität. Daher gibt es das EMR-Qualitätslabel als wertvolle Orientierungshilfe für Patienten und Therapeuten. Genauso profitieren Versicherungen von der Zertifikation als Bewertungsmassstab. Der EMR Therapeut ist dann leicht von weniger qualifizierten Therapeuten zu unterscheiden. EMR Therapeuten sind entsprechend nur Therapeuten, die durch das Erfahrungsmedizinische Register zertifiziert wurden.

Was ist ein Erfahrungsmedizinisches Register?

Damit ein EMR Therapeut das Qualitätslabel erhält, muss er in der Schweiz eine grosse Anzahl verschiedener Voraussetzungen und Anforderungen erfüllen. Diese werden von einer unabhängigen und privaten Institution geprüft und im Erfahrungsmedizinischen Register festgehalten, das den Sitz in Basel hat. Im Erfahrungsmedizinischen Register, kurz EMR genannt, sind alle Therapeuten für die Öffentlichkeit benannt und zertifiziert, die das Qualitätslabel des Instituts erhalten haben. Sie dürfen damit nur in den folgenden Bereichen tätig sein:

  • Erfahrungsmedizin
  • Alternativmedizin
  • Komplementärmedizin

Was ist die EMR Methodenliste?

Die EMR Methodenliste gehört zum Reglement der AGB der Institution Erfahrungsmedizinisches Register. Sie enthält alle Methoden und Methodengruppen, für die in der Schweiz staatlich anerkannte Berufsabschlüsse und Zertifikate im Bereich Alternativmedizin möglich sind. Wenn du als Heilpraktiker arbeiten möchtest, kannst du dich als Therapeut in der Methodenliste registrieren lassen und giltst, wenn du die Voraussetzungen erfüllst, dann als EMR Therapeut. Das gestattet dir eine bessere Patientenreichweite und erhöht das Vertrauen in deine Arbeit. Die Methodenliste weist zwei Bereiche auf, die als Abschnitt A und B einsehbar sind. Im Abschnitt A werden alle Methoden und Methodengruppen aufgelistet, im Abschnitt B dann die staatlich anerkannten Zertifikate und Abschlüsse. Zu den Methodengruppen des Instituts Erfahrungsmedizinisches Register gehören beispielsweise:

  • Ayurveda
  • Med. Masseur
  • Naturheilkundliche Praktiken NHP
  • Traditionelle Chinesische Medizin TCM

Ergänzend kommen folgende Richtlinien und Methoden dazu:

  • Bioresonanztherapie
  • Caniosacral Therapie
  • Kinesiologie
  • Entwicklungs- und Lerntherapie
  • Reflexzonentherapie

Wie wichtig ist das Branchenzertifikat in der Schweiz?

Damit Patienten genau wissen, dass du ein EMR Therapeut bist, ist die Registrierung beim Institut Erfahrungsmedizinisches Register die beste Voraussetzung. Es enthält immer nur die Therapeuten, die sich qualifiziert haben und auf hohem Niveau arbeiten, entsprechend die nötigen Kenntnisse mitbringen. Das verhindert in der Schweiz, dass auch Scharlatane und Quacksalber gleichberechtigt zu den zertifizierten Praxen existieren. Wer nicht im Register steht, hat es deutlich schwerer, gerade auch, weil in der Schweiz das Interesse an Naturheilverfahren sehr gross ist. Die Methoden sind vielseitig, erfordern jedoch das Wissen und die korrekte Behandlung, die ein Komplementärtherapeut mitbringt. Das betrifft Bereiche wie die Akupunktur, die Atemtechnik, die Tunia-Massage, das Reiki, das energetische Heilen, die Aromatherapie und ähnliche Methoden. Patienten verlassen sich dabei oft auf die Prüfung durch die EMR Methodenliste und das Register, damit sie die bestmöglichste Behandlung erhalten und auch Vertrauen in den Therapeuten haben können. Die Diplomausbildung alleine genügt in der Schweiz noch nicht. Auch Versicherungen nutzen das EMR-Qualitätslabel als wichtigen Bewertungsmassstab für die gesamte Leistungsabwicklung.

Welches Reglement gibt es für die Registrierungsbedingungen?

Damit du das EMR Qualitätslabel erhältst, musst du eine Vielzahl an Kriterien erfüllen. Nur so ist die hohe Qualitätskontrolle der Tätigkeiten und Methoden möglich. Die Qualitätskriterien musst du nachweisen und dafür die erforderlichen Unterlagen ausfüllen. Das EMR prüft deine Angaben sorgfältig und verleiht dir gegebenenfalls das Zertifikat. Zusätzlich wird das Label jedes Jahr erneuert, wobei auch eine Fort- und Weiterbildungskontrolle notwendig ist. Therapeuten müssen jederzeit auf dem aktuellen Stand sein, um den Beruf ausüben zu können. Auch eine bestimmte Anzahl an Lehrkursen im Bereich der Schulmedizin ist verpflichtend. Neuerungen der Richtlinien und Behandlungsmethoden sind daher immer zu berücksichtigen. Wichtige Registrierungsbedingungen und Voraussetzungen für den Erhalt des Qualitätslabels sind:

  • Ausbildung zum Therapeuten
  • berufliche Kompetenz
  • praktische Erfahrung
  • geübter Umgang mit Patienten
  • Einhaltung des Berufskodex
  • Vorhandensein einer Berufshaftpflichtversicherung

Welche wichtigen Methodengruppen beinhaltet das EMR?

Die Methoden sind für im EMR für den Erhalt des Qualitätssiegels sehr vielseitig und genau aufgelistet. Von der Diätetik über ausleitende Verfahren und naturheilkundliche Praktiken betrifft das verschiedenste Massageformen und Therapien, die alle Teil der Naturheilkunde und Komplementärmedizin sind. Wichtige Methodengruppen sind:

  • Akupressur und Akupunktur
  • Elektrotherapie
  • Tai-Chi
  • Ayurveda-Therapie
  • Klangtherapie
  • Atemtherapie
  • Qi-Gong
  • Phytotherapie
  • Moxa
  • Ernährungsberatung
  • TCM
  • Hydrotherapie
  • Thermographie
  • Anthroposophische Sprachgestaltung
  • Thaimassage
  • Shiatsu
  • Rolfing
  • Bioresonanztherapie

Welche Registrierungsmethode gilt für die Bioresonanztherapie?

Die Richtlinien und das Reglement für die Bioresonanztherapie in der Schweiz wurden für Naturheilpraktiker in der Zertifizierung und Fachrichtung noch einmal erweitert und konkretisiert. Die Bioresonanztherapie gehört zur Alternativmedizin und dient der Diagnose und Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Der Therapeut nutzt ein Bioresonanzgerät, das die krankmachenden Frequenzen und Schwingungen beim Patienten durch entgegengesetzte Muster ersetzt. Damit eine Registrierung im EMR und das Branchenzertifikat möglich sind, müssen alle geforderten Lehrinhalte erfüllt sein, die in der Zusammenarbeit des EMR mit Experten und Fachverbänden entwickelt wurden. Dazu gehören mindestens 224 Lernstunden in der Erfahrungsmedizin mit folgendem Schwerpunkt:

  • Grundlagen der Bioresonanztherapie (45 Lernstunden)
  • Diagnostik der Bioresonanztherapie (32 Lernstunden)
  • therapeutischer Prozess der Bioresonanztherapie – Grundlagen (30 Lernstunden)
  • therapeutischer Prozess der Bioresonanztherapie – Spezifische Behandlung bedeutsamer Regulationssysteme (62 Lernstunden)
  • Bioresonanztherapie als Gesamtkonzept (25 Lernstunden)
  • Gerätehandhabung (30 Lernstunden)

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